Der richtige Creator ist gefunden, die Strategie steht. Und jetzt? Genau hier scheitern viele Heimtiermarken – nicht an der Idee, sondern an der Umsetzung. Denn zwischen Konzept und Kampagne liegt ein Prozess, der über Erfolg oder Budgetverschwendung entscheidet.
Die erste Nachricht ist Ihre Visitenkarte
Erfolgreiche Petfluencer erhalten täglich Dutzende Anfragen, insbesondere vor bedeutenden Veranstaltungen wie der Interzoo . Wer mit einer unpersönlichen Standardmail antritt, landet im Archiv. Was zählt: zeigen, dass man sich wirklich mit dem Account beschäftigt hat. Ein konkreter Bezug auf ein bestimmtes Video, ein Kommentar zur Art, wie jemand seine Community anspricht – das macht den Unterschied.
Und das ist kein Trick, sondern Grundvoraussetzung. Denn gute Petfluencer haben längst feste Kooperationspartner, besonders im Futterbereich. Wer hier neu einsteigen will, braucht mehr als ein Budget – er braucht eine echte Beziehung. Jeder weiß: Hundefutter wechselt man nicht so schnell wie die Leine. Sonst wird es unglaubwürdig. Wer langfristig als Kooperationspartner wahrgenommen werden will, muss in persönlichen Kontakt und kontinuierliche Beziehungspflege investieren. Multiplikatoren gewinnt man nicht per Massenmail. Wenn Sie „Petfluencer“ in Ihren Marketing-Mix einbinden möchten, sollten Sie also frühzeitig mit der Planung beginnen, vor allem wenn Sie ein neues Produkt an einem festen Termin, wie der Interzoo launchen möchten.
Das Briefing ist kein Regelwerk, sondern eine Einladung
Sobald Interesse besteht, folgt das Briefing – und das ist keine Bedienungsanleitung. Heimtiermarken, die jeden Satz vorgeben, bekommen austauschbaren Content. Wer stattdessen Format, Zeitplan und Markenbotschaft klar definiert, aber kreativen Spielraum lässt, bekommt authentische Inhalte, die die Community wirklich erreichen. Ganz gleich, ob Ihr Creator tägliche Inhalte für Ihren Instagram-Kanal oder ein spezielles Live-Format für die Interzoo entwickelt.
Wichtig: Nutzungsrechte für Social Ads frühzeitig klären – nachträglich verhandelt es sich teurer.
Pricing: Kein Bauchgefühl, sondern Kalkulation
Im Petfluencer-Marketing gibt es keinen Einheitspreis. Die Vergütung hängt von Format, Reichweite, Plattform, Exklusivität und Nutzungsrechten ab. Wer Angebote vergleichen will, sollte dabei nicht auf die Follower-Zahl schauen – die sagt wenig über tatsächliche Wirkung aus.





